Alle Beiträge dieses Autors

“Positiv zusammen leben. Aber sicher!”

“Positiv zusammen leben. Aber sicher!”

Am Welt-Aids-Tag, der seit 1988 am 1. Dezember begangen wird, wird für mehr Toleranz und Respekt gegenüber HIV-positiven Menschen geworben. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete am 28. Oktober 2011 in Berlin die aktuelle Kampagne zum Welt-Aids-Tag “Positiv zusammen leben. Aber sicher!”. Im Mittelpunkt stehen HIV-positive Menschen, die offen über ihre Erfahrungen mit der HIV-Infektion berichten. Mit Fragen wie “HIV-positiv und Mutter sein?” oder “HIV-positiv und Arbeiten?” stellen sie sich auf Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot mutig der Öffentlichkeit. Ziel dieser europaweit einzigartigen nationalen Kampagne ist [...]



Auf ein gesundes Jahr 2011

Sie haben noch keinen guten Vorsatz für 2011? Seien Sie Ernährungs-Vorbild für Ihre Kinder! Denn der Grundstein für einen dauerhaft gesunden Lebensstil wird in der Kindheit gelegt.

Das Jahr 2010 ist zu Ende, und viele Menschen nehmen sich vor, im neuen Jahr gesünder zu leben. Denn ein gesundheitsbewusster Lebensstil stärkt das Immunsystem und senkt die Anfälligkeit für Krankheiten. Langfristig kann so auch vielen Krebserkrankungen vorgebeugt werden.



Spende Blut, rette Leben!

Da Blut nur begrenzt haltbar und nicht zu ersetzen ist, treffen täglich Menschen die Entscheidung Blut zu spenden um damit uneigennützig anderen Menschen mit lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen zu helfen.
Als Blutspende bezeichnet man die freiwillige Abgabe einer gewissen Menge Blutes. Das Blut wird anschließend untersucht, aufbereitet und für medizinische, wissenschaftliche und pharmazeutische Zwecke verwendet. Die entnommene Menge liegt in der Regel bei einem halben Liter.

Täglich werden in Deutschland rund um 15.000 Blutspenden benötigt, um den stetigen Bedarf an Blutprodukten zu decken. Somit entsteht ein jährlicher Bedarf von rund fünf Millionen Spenden. Zwar werden jährlich rund 6,6 Millionen Blutspenden abgegeben, jedoch kommt es durch die nur geringe Haltbarkeit der Blutkonserven gerade an Feiertagen immer wieder zu Kapazitätsengpässen.
Der sicherlich bekannteste Verwendungszweck ist der Ausgleich von hohen Blutverlusten nach Unfällen oder im Verlauf von Operationen. Darüber hinaus stellen bestimmte Bestandteile des Blutes ein zentrales Ausgangsmaterial für vielfältige Medikamente und Anwendungen in der Medizin dar. Da aus medizinischen Gründen eine Synthetisierung, das heißt eine künstliche Herstellung, nicht in Frage kommt, sind Blutspendedienste auf die freiwillige Leistung von Blutspendern angewiesen.
Blutspender werden ist im Grunde ganz einfach! Sind Sie volljährig und gesund, steht dem Blutspenden nicht viel im Weg.



03. November: Welttag des Mannes oder “Männer werden anders krank als Frauen.”

Vorsorge und medizinische Angebote gehen immer noch viel zu oft an den Bedürfnissen der Männer vorbei. Die Folge: Männer verdrängen ihre körperlichen und seelischen Beschwerden und suchen sich viel zu selten Hilfe. Männer haben heute eine fünf Jahre geringere Lebenserwartung als Frauen. Aber viereinhalb Jahre davon sind durch soziokulturelle Faktoren bestimmt. Nicht nur bei tödlich endenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt das vermeintlich starke Geschlecht demnach weit vorn: Das Risiko ist für Männer zwei bis viermal so hoch wie für Frauen, für einen tödlichen Herzinfarkt liegt ist es um 2,4 Mal höher. Auch an der Raucherkrankheit Lungenkrebs sterben zweieinhalb mal so viele Männer wie Frauen. Alkoholmissbrauch mitsamt allen körperlichen und psychischen Folgen ist ebenfalls eine männliche Domäne: Das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei 5 zu 1. Diabetes, Gicht, Fettleibigkeit und Bluthochdruck schließen sich an. Aber auch seelisch geht es vielen Männern schlecht. Entgegen allgemeiner Auffassungen leiden Männer nicht seltener an psychischen Störungen als Frauen, sie weisen nur andere Erkrankungsbilder auf. Alkohol, Drogen, antisoziale Persönlichkeitsstörungen und Selbstmorde nennt sie als typisch männliche Muster. Vor allem bei den Jüngeren sei aber auch ein Zuwachs an Depressionen zu verzeichnen.



Die Farbe des Herzens

Kollegen und Freunde beschreiben den südafrikanischen Chirurgen Hamilton Naki als immer gut gelaunt. Er arbeitete rund um die Uhr, ist überliefert, er bekam den Lohn eines Gärtners, seine Familie wohnte im Township. Hamilton Naki erhielt 2003, zwei Jahre bevor er starb, den Ehrendoktor der Universität Kapstadt und ihm wurde das südafrikanische Verdienstkreuz verliehen.
Im Jahr 2008 wurde mit Hidden Heart (englischer Untertitel: “The Story of Christian Barnard and Hamilton Naki”) ein Dokumentarfilm veröffentlicht, der die Geschichte Nakis nachzeichnet. Im Rahmen ihrer Recherchen befragten Regisseur Werner Schweizer und die Zürcher Journalistin Cristina Karrer Zeitzeugen und griffen auf Archivaufnahmen zurück.