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Spende Blut, rette Leben!

Da Blut nur begrenzt haltbar und nicht zu ersetzen ist, treffen täglich Menschen die Entscheidung Blut zu spenden um damit uneigennützig anderen Menschen mit lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen zu helfen.
Als Blutspende bezeichnet man die freiwillige Abgabe einer gewissen Menge Blutes. Das Blut wird anschließend untersucht, aufbereitet und für medizinische, wissenschaftliche und pharmazeutische Zwecke verwendet. Die entnommene Menge liegt in der Regel bei einem halben Liter.

Täglich werden in Deutschland rund um 15.000 Blutspenden benötigt, um den stetigen Bedarf an Blutprodukten zu decken. Somit entsteht ein jährlicher Bedarf von rund fünf Millionen Spenden. Zwar werden jährlich rund 6,6 Millionen Blutspenden abgegeben, jedoch kommt es durch die nur geringe Haltbarkeit der Blutkonserven gerade an Feiertagen immer wieder zu Kapazitätsengpässen.
Der sicherlich bekannteste Verwendungszweck ist der Ausgleich von hohen Blutverlusten nach Unfällen oder im Verlauf von Operationen. Darüber hinaus stellen bestimmte Bestandteile des Blutes ein zentrales Ausgangsmaterial für vielfältige Medikamente und Anwendungen in der Medizin dar. Da aus medizinischen Gründen eine Synthetisierung, das heißt eine künstliche Herstellung, nicht in Frage kommt, sind Blutspendedienste auf die freiwillige Leistung von Blutspendern angewiesen.
Blutspender werden ist im Grunde ganz einfach! Sind Sie volljährig und gesund, steht dem Blutspenden nicht viel im Weg.



03. November: Welttag des Mannes oder “Männer werden anders krank als Frauen.”

Vorsorge und medizinische Angebote gehen immer noch viel zu oft an den Bedürfnissen der Männer vorbei. Die Folge: Männer verdrängen ihre körperlichen und seelischen Beschwerden und suchen sich viel zu selten Hilfe. Männer haben heute eine fünf Jahre geringere Lebenserwartung als Frauen. Aber viereinhalb Jahre davon sind durch soziokulturelle Faktoren bestimmt. Nicht nur bei tödlich endenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt das vermeintlich starke Geschlecht demnach weit vorn: Das Risiko ist für Männer zwei bis viermal so hoch wie für Frauen, für einen tödlichen Herzinfarkt liegt ist es um 2,4 Mal höher. Auch an der Raucherkrankheit Lungenkrebs sterben zweieinhalb mal so viele Männer wie Frauen. Alkoholmissbrauch mitsamt allen körperlichen und psychischen Folgen ist ebenfalls eine männliche Domäne: Das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei 5 zu 1. Diabetes, Gicht, Fettleibigkeit und Bluthochdruck schließen sich an. Aber auch seelisch geht es vielen Männern schlecht. Entgegen allgemeiner Auffassungen leiden Männer nicht seltener an psychischen Störungen als Frauen, sie weisen nur andere Erkrankungsbilder auf. Alkohol, Drogen, antisoziale Persönlichkeitsstörungen und Selbstmorde nennt sie als typisch männliche Muster. Vor allem bei den Jüngeren sei aber auch ein Zuwachs an Depressionen zu verzeichnen.



Myoklonische Frühenzephalopathie

Hauptursache dieser Epilepsieform sind Mutationen im SCN1A-Gen (Alpha-Untereinheit eines Na+-Kanals), das für ein Protein kodiert, welches an einem Natriumkanal der Zellmembran beteiligt ist. Mit dem schweren Phänotyp des Dravet-Syndroms sind vor allem trunkierende (das Protein verkürzende) und Missense-Mutationen (Aminosäuren-Austausch) verbunden. Seltener werden Mikrodeletionen, die das komplette Gen umfassen, gefunden. Bisher als ursächlich für die Erkrankung bekannt sind Mutationen in fünf Genen (SCN1A, SCN1B, SCN2B [Einzelfallbericht], GABRG2 und eventuell MASS1 [Einzelfallbericht]), die mit Veränderungen von Ionenkanälen einhergehen. Von allen “Epilepsiegenen” ist das derzeit klinisch relevanteste SCN1A mit den meisten Epilepsie-betreffenden genetischen Variationen.
Die Erstmanifestation des Dravet-Syndroms erfolgt innerhalb des ersten Lebensjahres. Erstsymptome sind in einer Anfallsrate von fünf Anfällen pro Jahr auftretende fiebrige fokale, in der Regel unilateral ausgeprägte, motorische Krampfanfälle, die sekundär generalisieren und in einen Grand-mal-Anfall degenerieren können.
Nach dem ersten Lebensjahr werden myoklonische Anfälle, atypische Absencen und Partialanfälle beobachtet. Anfangs sind EEG und kraniale Kernspintomographie nicht selten unauffällig. Die psychomotorische Entwicklung der Patienten verläuft in den meisten Fällen verzögert, es werden auch Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Hyperaktivität oder auch seltener autistische Verhaltensweisen gefunden. Die Diagnose wird oftmals erst nach mehrjährigem Krankheitsverlauf gestellt. Die Anfälle sprechen in der Regel nicht sehr gut auf die übliche Medikation an. Bewährt haben sich vor allem Valproinsäure und Topiramat. Es gibt Hinweise, dass bestimmte Medikamente wie z. B. Phenytoin nicht nur nicht wirken, sondern die Symptomatik eventuell auch verschlechtern können. Dabei scheint es sich um Stoffgruppen zu handeln, die auf zelluläre Natriumkanäle wirken.



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Bleiben Sie gesund!



Am 20. September ist Weltkindertag

Der Kindertag (auch Weltkindertag) ist in vielen Kulturen ein Feiertag für Kinder. Er ist zugleich ein politischer Kampftag, welcher die Bedürfnisse von Kindern in das öffentliche Bewusstsein rücken soll. Der Kindertag geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten viele Regierungen einen Kindertag ein. 1954 haben die Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF mit der Ausrichtung eines Weltkindertages beauftragt. Jeder Staat soll einen Tag zum sogenannten Weltkindertag (Universal Children’s Day) erklären. Der Weltkindertag wird heute an unterschiedlichen Tagen in mehr als 145 Ländern gefeiert. Das Weltkindertagsfest in Berlin ist das größte Kinderfest in Deutschland, damit soll ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt werden.